Carbonfolie

Carbonfolie ist wohl die einfachste Art, seinem Auto oder anderen Objekten einen frischen, futuristischen Look zu geben. Optisch ist dabei die Carbonfolie nicht von echten Carbonoberflächen zu unterscheiden. Lediglich die Struktur der Folie ist eine andere, aber auch hier gibt es Modelle, die den Fühltest bestehen und eine Carbonstruktur haben.

Carbonfolie lässt sich überall am Auto, oder auch woanders, anbringen. Gerade wenn man das Auto schonen will beispielsweise um es später weiterzuverkaufen, lohnt sich die Carbonfolie auch als Schutz für Farbe und Lack. Diese sind, wenn beklebt, nicht mehr den Umwelteinflüssen ausgeliefert und werden nach dem Entfernen der Folie wie neu aussehen. Carbonfolie vereint also Style Aspekte mit denen der Pflege.

Natürlich kann man Carbonfolie grundsätzlich an jeder glatten Oberfläche anbringen, beispielsweise benutzen viele Handybenutzer die Carbonfolie, um die Oberfläche bzw. Rückseite ihres Mobiltelefons zu verschönern. So kann man sich auch im Kleinen positiv absetzen, indem man eine sehr seltene Optik hat. Carbonfolie ist normalerweise in verschiedenen Schwarz- und Grautönen erhältlich. Aber auch Töne in silber oder braune Carbonmuster werden immer beliebter.

Carbonfolie anbringen – spielend einfach

Vor dem Anbringen der Carbonfolie, beispielsweise auf der Motorhaube, sollte man die zu beklebende Oberfläche unbedingt reinigen, am besten mit Alkohol. Nun kann man mit der Montage beginnen. Davor muss man jedoch noch prüfen, ob es sich um eine nassklebende oder eine trockenklebende Folie handelt.

Bei der Nassfolie muss vorher die Oberfläche des Objekts mit einer sanften Spülmittellösung benetzt werden. Der große Vorteil nassklebender Folien ist die Möglichkeit, die Carbonfolie während des Montagevorgangs noch einmal verschieben zu können, fall man sie z.B. schief angebracht hat. Dazu muss man die Carbonfolie zuschneiden und zwar mit ca. 10 cm überschüssigem Material auf allen Seiten. Um die Blasen unter der Folie zu entfernen benutzt man einen Rakel. Diesen benutzt man, um, von der Mitte nach außen, die Blasen langsam zum Rand hinwegzudrücken. Dabei ist es natürlich wichtig, dass die Folie mit dem Muster gerade angebracht ist.

Wenn man die Carbonfolie von Blasen befreit hat, kann man beginnen, die Folie zuzuschneiden. Dazu benutzt man am besten ein Teppichmesser um die Überschüsse sauber und gerade abzuschneiden. Um nun auch die letzten Falten zu entfernen benutzt man am besten einen herkömmlichen Heißluftföhn. Diesen richtet man kurz auf die Stelle mit den Falten und kann zusehen, wie sich die Folie an dieser Stelle zusammenzieht und die Falten verschwinden.

Im Innenraum ist das Vorgehen genau das gleiche, man muss lediglich darauf achten, die Carbonfolie trotz widriger Umstände sauber zu verarbeiten.